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A.G. Schwarz/Tasos Sagris/Void Network (Hg.): Wir sind ein Bild der Zukunft
A.G. Schwarz/Tasos Sagris/Void Network (Hg.): Wir sind ein Bild der ZukunftEdition Provo Band 1 ISBN: 978-3-942281-82-9 Erschienen Oktober 2010 366 Seiten, zahlreiche Bilder, Paperback »Die Straße hat ihre eigene Geschichte. Sie braucht keine Historiker, keine Intellektuellen oder Soziologen, die in ihrem Namen sprechen. Niemand kann die Geschichte des Dezember 2008 schreiben und wir versichern dir, dass ein derartiges Projekt jenseits unserer Möglichkeiten und Absichten liegt.« Im Winter 2008 durchbrachen Unruhen und Aufruhr den Alltag in Griechenland. Es war mehr als ein Protest gegen Staat und Kapital. Die Intensität der Krawalle war außergewöhnlich genauso wie die Solidarität und Organisation der Revoltierenden. Was brachte erst Athen und dann das ganze Land zum Explodieren? Antworten auf diese Frage sucht das Buch "Wir sind ein Bild der Zukunft - auf der Straße schreiben wir Geschichte". "Genau wie wir über keine offizielle Geschichte der Pariser Kommune oder der Spanischen Revolution verfügen, ist dies hier nicht die Geschichte des griechischen Aufstands. Durch Fragmente, Gerüchte, Mythen und Erzählungen findet diese soziale Revolte ihren direkten Weg in die Herzen und Köpfe der Menschen der Zukunft." Das Buch schildert die Erschießung eines Athener Jugendlichen durch einen Polizisten im Dezember 2008 – und wie aus der Wut darüber Aufruhr wurde. Es enthält Interviews mit ZeugInnen und Teilnehmer- Innen der Revolte und Texte, die im Netzwerk der Protestierenden zirkulierten. Zudem thematisiert es die Mythen der DezemberRevolte, die unter vielen AktivistInnen außerhalb Griechenlands kursieren. Der LAIKA-Verlag veröffentlicht die deutsche Übersetzung dieser überfälligen Auseinandersetzung mit der griechischen Revolte in seiner EDITION PROVO.

24,90 €*
Achim Szepanski: Der Non-Marxismus – Finance, Maschinen, Dividuum
Theorie Band 70 ISBN 978-3-944233-69-7 Erschienen im Oktober 2016 558 Seiten Der Non-Marxismus ist der erste Text in deutscher Sprache, der es unternimmt, François Laruelles Konzeption des Non-Marxismus im Licht seiner Non-Standard-Philosophie darzustellen. Es ist Laruelles Ziel, die philosophische Komponente des Marxismus so zu reduzieren, dass aus dem Zirkel eines auf sich selbst bezogenen Marxismus ausgebrochen werden kann, um zu einer generischen Wissenschaft zu gelangen. Allerdings konzipiert Laruelle seine eigene Science-Fiction immer noch auf dem Terrain der Philosophie. In Abgrenzung zu Laruelle zielt Szepanskis Interesse stärker auf die Ökonomiekritik als generische Wissenschaft, auf die kritische Analyse der immanenten »Gesetzmäßigkeit« des Kapitals und der Relationen zur modernen Finance. Die Analyse betont die entscheidende Rolle der neuen Form des spekulativen Geldkapitals (Derivate) für die Aufrechterhaltung der kapitalistischen Machtbeziehungen. Im Abschnitt über die Maschinen widerspricht Szepanski der geläufigen Postion, die Technik als ein neutrales Instrument aufzufassen, das vom Kapital oder alternativ postkapitalistisch angeeignet werden kann. Vielmehr geht es um das Spezifische des Einschreibens des Kapitalverhältnisses in die Verkettungen von Menschen-Maschinen und Maschinen-Maschinen, die beide auf einer gewissen Nicht-Linearität insistieren. Das in den Kapitalmaschinen funktionierende Subjekt heißt Dividuum.     Achim Szepanski, geboren bei Karlsruhe, hat in Frankfurt/M. Wirtschaftswissenschaften und Soziologie studiert. In den 1990er-Jahren leitete er diverse Labels der   elektronischen Musik wie Force Inc., Mille Plateaux und Ritornell. In dieser Zeit erschienen eine Reihe von Essays, Interviews und Statements zur Medientheorie, zu Deleuze/Guattari und zur Theorie der elektronischen Musik. Im Jahr 2003 erschien das Buch Soundcultures (Hrsg.). Danach schrieb Szepanski eine Roman-Trilogie (Saal 6, Pole Position und Verliebt ins Gelingen). 2014 erschienen bei LAIKA die beiden Bände Kapitalisierung 1 & 2. Seit 2015 betreibt er den Blog NON.

38,00 €*
Achim Szepanski: Kapital und Macht im 21. Jahrhundert
Band 1     ISBN: 978-3-944233-901 Erschienen Januar 2018 354 Seiten, Paperback Achim Szepanski legt eine umfassende Studie zur Logik und Existenzweise des Kapitals im 21. Jahrhundert vor. Er bemüht sich um ein radikal marxistisches Verständnis der intrinsischen Rolle, welche das moderne Finanzsystem für den gegenwärtigen Kapitalismus spielt. Wenn das Kapitalprinzip der Motor des atmenden Monsters namens Gesamtkapital ist, dann ist das finanzielle System dessen Zentralnervensystem. Das neoliberale Modell der Finanzialisierung erweist sich als ein Bündel von effektiven Strategien, durch die seit den 1970er Jahren die ökonomische Weltordnung umstrukturiert, globalisiert und vertieft wird. Diese Ordnung besteht aus komplexen Netzwerken, in denen die Großbanken mit ihrer Potenz zur Kreditschöpfung, die Versicherungen und die Hedgefonds wichtige Positionen einnehmen. Diese Institutionen betreiben im 24/7-Modus die Vermehrung des spekulativen Kapitals, dessen Instrumente die Derivate sind. Selbst in ihren differenziertesten Versionen stehen die Derivate für eine neue Form des spekulativen Kapitals und eine Technologie des abstrakten Risikos, das die kapitalistischen Machtbeziehungen weltweit organisiert. Das spekulative Kapital produziert nicht nur die Bedingungen der eigenen Kreisläufe, sondern dringt tief in die Strukturen der industriellen Produktion und in das alltägliche Leben ein. Das Finanzsystem muss schließlich in der Funktion eines führenden produktiven Players in der Weltökonomie untersucht werden, um die Logik und Existenzweise des globalen Kapitals zu verstehen.

20,00 €*
Achim Szepanski: Kapitalisierung Bd. I - Marx' Non-Ökonomie
Band 43 ISBN: 978-3-944233-12-3 Erschienen Mai 2014 456 Seiten Was würde es bedeuten, wenn Marxens Problematik im Kapital, entgegen der üblichen Interpretationsversuche, mit der asketischen Existenzaussage »Es gibt Kapital« beginnt? Könnte dann die Reproduktion des Kapitals noch die eines »automatischen Subjekts« meinen? Oder bezeichnete sie eben nur dieselbe Reproduktion, d. h., die Wiederholung der impliziten Formen kapitalistischer Produktion, dies allerdings nicht allein im Sinne einer nackten Wiederholung, welche die Invarianz hervorhebt, sondern auch in jenem einer komplexen Wiederholung, mit deren Begriff das Kapital als differenzielle Gesamtheit zu konstruieren ist. In diesem Kontext wird zu diskutieren sein, ob sich der Term ökonomische Basis als »Determination-in-der-letzten-Instanz« mit dem Begriff der Quasi-Transzendentalität des Kapitals und schließlich der Kontingenz des gegenwärtigen spekulativen Kapitals verträgt.  En passant führt Szepanski im ersten Band der Schrift »Kapitalisierung« in einige der wesentlichen Begriffe der »Non-Philosophie« von Deleuze/Guattari und François Laruelle ein. Im Zuge der Konstruktion eines Non-Marxismus versucht Szepanski im Durchgang durch die Marx'schen Texte eine Beschreibung des Phänomens der Kapitalisierung vorzunehmen. Dies bedeutet, spezifische Marx'sche Problematiken, die mit Begriffen wie Wert, Geld, Mehrwert, Kapital etc. konnotiert sind, als begriffliches Material zu verdichten, um sie im Kontext diverser marxistischer Theorieansätze auf ihre immanenten und transzendenten Momente hin zu untersuchen. Herangezogen werden u. a. die um das ökonomische Mathem und die Aktualisierung des Differenzianten Wert kreisende semio-ökonomische Analyse von Harald Strauß, die von Derrida inspirierte Lesart eines Marx der unabschließbaren Texte bei Hans-Joachim Lenger oder die fragmentarischen Passagen eines Hans-Dieter Bahr zum maschinellen Mehrwert. Achim Szepanski, geboren bei Karlsruhe, hat in Frankfurt/Main Wirtschaftswissenschaften und Soziologie studiert. Ab 1991 gründete und leitete er international erfolgreiche Labels der elektronischen Musik wie Force Inc., Mille Plateaux und Ritornell. In dieser Zeit erschienen eine Reihe von Essays, Interviews und Statements zur Medientheorie, Deleuze/Guattari und Theorie der elektronischen Musik, u.a. 1995 die CD/Text Compilation In Memoriam Gilles Deleuze, 2003 als Herausgeber mit Markus S. Kleiner das Buch Soundcultures. Danach schrieb er eine Roman Trilogie (Saal 6, Pole Position und Verliebt ins Gelingen) – ein literarisches Monument zur Lage des gegenwärtigen Kapitalismus.

38,00 €*
Alain Badiou/Pierre Bourdieu/Judith Butler/Georges Didi-Huberman/Sadri Khiari/Jacques Rancière: Was ist ein Volk?
Laika Theorie Band 71 ISBN: 978-3-944233-76-5 112 Steiten erschienen März 2017   »Der Begriff des Volks ist fest mit der Emanzipation verankert.« Impliziert das Wort »Volk« das Verschwinden des existierenden Staats? Ist »Wir, das Volk« eine performative Aussage, durch die sich Körper, die auf der Straße versammelt sind, als Volk konstituieren? Gibt es nicht ein Volk, sondern miteinander koexistierende Völker innerhalb eines Staats, einer Gesellschaft ? Besteht es aus Kräfteverhältnissen, ist es Resultat einer Geschichte von Kräfteverhältnissen? Und ist der Populismus eine Figur, die auf der Vermischung zwischen einer Fähigkeit – der rohen Gewalt der Masse – und einer Unfähigkeit – der derselben Masse zugeschriebenen Unwissenheit – aufbaut? Im vorliegenden Band beleuchten Judith Butler, Alain Badiou, Pierre Bourdieu, Georges Didi-Huberman, Sadri Khiari und Jacques Rancière einige der Facetten des »Volks«. So unterschiedlich ihre Ansätze auch sind, so haben die AutorInnen trotz der Vieldeutigkeit des Begriffs doch eine Gemeinsamkeit, nämlich ohne zu zögern das »Volk« der Emanzipation zuzurechnen. Was vielleicht gerade in Zeiten des grassierenden Populismus die in Mode gekommene Geringschätzung des »Volks« in Frage stellen könnte.   »Das Projekt zu diesem Buch ist aus der Beunruhigung heraus entstanden, mitansehen zu müssen, wie das Wort ›Volk‹ sich ohne Hoffnung auf Wiederkehr zur Gruppe von Worten wie ›Republik‹ oder ›Laizität‹ gesellt, deren Bedeutung sich in die Richtung entwickelt hat, dass sie der Bewahrung der Ordnung dienen.« Aus dem Vorwort     Aus dem Französischen von Richard Steurer-Boulard

17,00 €*
Alain Badiou/Slavoj Žižek: Die Idee des Kommunismus Band III
Laika Theorie Band 39 ISBN: 978-3-944233-03-1 erschienen 2015 ca. 280 Seiten Die Idee des Kommunismus ist mehr als nur eine weitere Vertreterin in der Reihe der klassischen Utopien von Thomas Morus über Campanella bis William Morris. Sie ist heute aktueller denn je. Die globale Wirtschaftskrise hat die Frage nach einer neuen Gesellschaft jenseits des Kapitalismus wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Aber welchen Beitrag kann die kommunistische Idee bei der Suche nach Alternativen leisten? Was muss aus dem Scheitern im 20. Jahrhundert gelernt werden? »Was sollen wir in solchen Zeiten tun? Zuerst muss gezeigt werden, dass die verborgene Arbeit der Unzufriedenheit andauert: Wut häuft sich an, und eine neue Welle der Revolten wird folgen. Daher ist es wichtig, die Dinge richtig zu stellen und diese Ereignisse in der Totalität des globalen Kapitalismus zu verorten. Das bedeutet, ihre Beziehung zu seinem zentralen Antagonismus aufzuzeigen.« Die Konferenz »Communism: A New Beginning« fand auf Einladung von Slavoj Žižek und Alain Badiou vom 14. bis 16. Oktober 2011 in New York statt und folgte auf die Zusammenkünfte in London 2009 und Berlin 2010. Ihre Debatten nehmen die Fäden der Vorgängerkonferenzen wieder auf. Es werden aber auch die turbulenten Ereignisse des Jahres 2011 reflektiert, darunter der Ausbruch des Arabischen Frühlings und das Auftreten der Occupy-Bewegung. Der Konferenz-Band versammelt alle Beiträge der Begegnung. Zu Wort kommen Alain Badiou, Étienne Balibar, Bruno Bosteels, Susan Buck-Morss, Jodi Dean, Adrian Johnston, Frank Ruda, Emmanuel Terray und Slavoj Žižek.   Alain Badiou, geboren 1937 in Rabat, ist Philosoph, Roman- und Theaterautor sowie emeritierter Professor für Philosophie an der École Normale Supérieure in Paris. Über den Werdegang und das Denken des französischen Philosophen sind im LAIKA Verlag erschienen: Alain Badiou – Werdegang eines Streitbaren von Bruno Bosteels (2012) sowie Badiou – Eine Philosophie des Neuen von Ed Pluth (2012). Als Herausgeber (zusammen mit Slavoj Žižek, 2012) veröffentlichte Alain Badiou bei LAIKA bereits Die Idee des Kommunismus Bd. II.

24,00 €*
Albert Camus: Libertäre Schriften (1948-1960)
Laika Theorie Band 28 ISBN: 978-3-942281-56-0 Erschienen Oktober 2013 384 Seiten Albert Camus’ literarisches Werk ist weltberühmt und zählt zur herausragenden Literatur des 20. Jahrhunderts.  Weniger bekannt ist seine Beschäftigung mit dem Anarchismus. Gerade aber die Auseinandersetzung mit dem libertären Denken war für Camus nach dem Zweiten Weltkrieg von großer Bedeutung. Bereits 1940 lernte Camus Rirette  Maîtrejean, eine der bedeutendsten damaligen französischen Anarchistinnen, kennen. Mit jungen libertären AktivistInnen diskutierte er 1948 über ein gemeinsames Verständnis der damaligen Welt. 1949 schrieb Camus dann seinen ersten Artikel in der anarchistischen Presse – damit begann eine Zusammenarbeit, die bis zu seinem Tod fortdauerte. Sie war durch starke persönliche Freundschaften besiegelt, die von gegenseitiger Wertschätzung, Herzlichkeit und Verbundenheit über gemeinsame Kämpfe gekennzeichnet war. In dieser nun erstmalig in deutscher Übersetzung vorliegenden Aufsatzsammlung zeigen sich die Entwicklungswege im Denken Camus’ zu Zeiten des Kalten Kriegs, seine Entschlossenheit, weder der einen noch der anderen Großmacht nachzugeben. In jener Zeit war Camus der einzige französische Intellektuelle, der sich bewusst auf ein drittes Lager stützte: das der Kriegsdienstverweigerer, der mundtot und vergessen gemachten Anti-Kolonialistinnen und der revolutionären Syndikalistinnen. Der vorliegende Band versammelt Schriften Camus wie auch Artikel anderer AutorInnen und ermöglicht erstmalig einen vollständigen Überblick über das Denken und Wirken Camus’ – und so ein umfassendes Verständnis dieses »Menschen in der Revolte«. »Die Schriftsteller waren immer an der Seite des Lebens – gegen den Tod. Wo wäre die Würde dieses lächerlichen Berufs, wenn nicht gerade in der unablässigen Fürsprache für die Sache des Menschen und des Glücks?«Albert Camus     Albert Camus wurde am 7. November 1913 im nordwest-algerischen Dorf Mondovi (heute Dréan) geboren und starb am 4. Januar 1960 bei einem Autounfall nahe Villeblevin, Frankreich. Von 1935 bis 1937 war er Mitglied der Kommunistischen Partei. 1935 gründete er das »Theater der Arbeit«. Die Romane Der Fremde und Die Pest begründeten seinen literarischen Ruhm. 1957 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Lou Marin, geboren 1961, lebt als Journalist, Buchautor und Übersetzer seit 2001 in Marseille/Frankreich. Er engagiert sich in der Friedensbewegung der achtziger sowie in antimilitaristischen, antisexistischen und antirassistischen Initiativen der neunziger Jahre. Seit 1980 ist Lou Marin Autor, war Mitgleid verschiedener Redaktionen und ist bis heute Mitherausgeber der gewaltfrei-anarchistischen Monatszeitung Graswurzelrevolution. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen in deutscher, englischer und französischer Sprache. Sein Buch Camus et les libertaires (1948–1960) erschien 2008 bei Égrégores und als Neufauflage unter dem Titel Albert Camus: Écrits libertaires (1948–1960) 2013 bei Indigène Éditions.

24,90 €*
Alexander Goeb: Das Kambodscha Drama
Alexander Goeb: Das Kambodscha Drama   ISBN: 978-3-944233-50-5 Erschienen Februar 2016 464 Seiten Sie wollten eine Revolution anführen gegen Ungerechtigkeit, Unterdrückung und feudale Strukturen. Eine Vision, die in einen Albtraum führte. Der Autor legt erstmals eine Gesamtschau des Entstehens, der Praxis und des Endes der Rote-Khmer-Bewegung in Kambodscha vor. Er beschreibt die ideologischen Hintergründe, die Vorbereitung der Machtübernahme und die Praxis einer staatlichen Terrorherrschaft , die von 1975 bis 1979 über zwei Millionen Tote forderte und ein zerstörtes Land hinterließ. Goeb belegt in seinem Buch, dass ohne den CIA-gesteuerten Putsch gegen den damaligen Staatschef Sihanouk, die Bombardements der US-Airforce und die Einflussnahme Chinas der Genozid nicht möglich gewesen wäre. Der Kalte Krieg sorgte dafür, dass die UNO eher die Roten Khmer als UN-Vertretung akzeptierten als die neue Regierung Kambodschas. Sie galt als Vasallenregime Vietnams. Ausführlich wird der viele Jahre andauernde Kampf beschrieben, die Verbrechen der Pol-Pot-Zeit vor Gericht zu bringen. Alexander Goeb unternahm von 1979 bis 2012 zahlreiche Reisen nach Kambodscha. Er war 1979 der einzige westdeutsche Berichterstatter, der an dem damals in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh stattfindenden ersten Tribunal gegen die abwesenden Rote-Khmer-Führer Pol Pot und Ieng Sary als journalistischer Beobachter teilnahm.   Alexander Goeb wurde 1940 geboren und absolvierte eine Ausbildung zum Verlagskaufmann. Nach einem Redaktionsvolontariat bei Der Mittag war er 20 Jahre lang Redakteur verschiedener Zeitungen und Zeitschriften, u. a. bei Der Mittag, Express, Konkret, Deutsche Volkszeitung. Ab 1984 war er freier Reporter und Autor u. a. von Radiofeature-Produktionen für die ARD und von Zeitungsreportagen für Frankfurter Rundschau und Neue Zürcher Zeitung. Zu den Auszeichnungen für seine Arbeit zählen der Geisendörfer-Preis für Hörfunk 1993 und der Egon-Erwin-Kisch Preis 1978. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher, darunter Kambodscha – Reisen in einem traumatisierten Land und Vann Nath – Ich malte um mein Leben (Hrsg.) 2008 gestaltete er in Zusammenarbeit mit dem Fotografen und Mediengestalter Günay Ulutuncok die Foto/Text-Ausstellung Das Kambodscha-Desaster mit Fotos der Gemälde Vann Naths und des Fotografen Heng Sinith. Mit Texten von Helen Jarvis, John B. Quigley und Silke Studzinsky

24,00 €*
Andreas Heyer: Wolfgang Harich in den Kämpfen seiner Zeit
Laika Theorie Band 58 ISBN: 978-3-944233-52-9 Erschienen Februar 2016 360 Seiten Der vorliegende Band beschäftigt sich mit dem Leben und Werk des streitbaren Marxisten und Philosophen Wolfgang Harich. Eng mit Georg Lukács, Ernst Bloch und Bertolt Brecht befreundet, war er einer der einflussreichsten Intellektuellen der DDR, bis Walter Ulbricht ihn 1956 verhaften und für zehn Jahre im Zuchthaus einsperren ließ. Nach seiner Freilassung wurde Harich erneut in die Kämpfe seiner Zeit hineingezogen und scheute sich nicht, seine Meinung gegen alle Widerstände immer wieder in die damals aktuellen Diskussionen einzubringen: zur Anarchie, Ökologie, Erkenntnistheorie, zu Lukács und Jean Paul – um seine wichtigsten Arbeitsfelder zu nennen. Es ist dem Herausgeber Andreas Heyer zu danken, dass zahlreiche Wissenschaftler und Freunde Harichs aus Deutschland, Frankreich und Österreich die verschiedenen Facetten seines Wirkens und Denkens beleuchten. Dabei reicht die Bandbreite von den frühen journalistischen Anfängen Harichs bis hin zu dessen Kritik der Philosophie Friedrich Nietzsches und seinem Engagement für die Einheit Deutschlands. Wolfgang Harich kommt ebenfalls ausführlich zu Wort, wobei die Schwerpunkte seines Schaffens in exemplarischer Auswahl abgebildet sind. Einige seiner Texte werden hier zum ersten Mal publiziert.   Andreas Heyer, Jahrgang 1974, promovierte mit einer Arbeit zu Denis Diderot. Er ist Autor weiterer Monographien und Aufsätze zum 18. Jahrhundert, zum Beispiel des Lehrbuchs Die französische Aufklärung um 1750. 2006 erschien zudem der Essay Die Utopie steht links, in dem er das Verhältnis von Utopie und Marxismus aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Daneben arbeitet er zur Geschichte der DDR, wobei er besonders die philosophischen Debatten und Diskurse der späten 40er- und 50er-Jahre untersucht. Im Zuge seiner Studien zur DDR-Philosophie beschäftigte er sich auch mit dem Wirken Wolfgang Harichs, dessen Nachlass im Amsterdamer IISG er als erster Forscher wissenschaftlich erschloss. 2012 fasste er zusammen mit Anne Harich, der Witwe Wolfgang Harichs, den Plan, die zahlreichen Vorlesungen und Manuskripte, die bis zu diesem Zeitpunkt unbekannt waren, in einer großen »Nachlass-Ausgabe« der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 2013 wurde dieses Projekt mit Harichs Arbeiten zur Philosophie Hegels eröffnet, weitere Bände folgten in rascher zeitlicher Abfolge. Nicht zuletzt aufgrund dieser editorischen Leistung gilt er als der beste Kenner des Denkens Harichs.   Wolfgang Harich, geboren am 9. Dezember 1923 in Königsberg, desertierte aus der Wehrmacht, erlebte das Ende des Krieges im Berliner Untergrund und beteiligte sich dann als Journalist und Universitätslehrer am Aufbau der DDR. 1956 wurde er wegen Bildung einer »konterrevolutionären Gruppe« verhaftet und zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach seiner Freilassung blieb er in der DDR und arbeitete auf Honorarbasis für den Akademie-Verlag, vor allem an dessen Feuerbach-Ausgabe. Es erschienen seine wichtigsten Publikationen: 1971 die Kritik der revolutionären Ungeduld, 1974 Jean Pauls Revolutionsdichtung sowie 1975 Kommunismus ohne Wachstum? Das letzte Buch markiert eine weitere Zäsur in Harichs Leben – er wendete sich fortan vor allem ökologischen Fragen zu, die ihn noch nach dem Ende der DDR beschäftigten. In den 80er-Jahren arbeitete er zudem zu Nicolai Hartmann und den Werken seines Freundes Georg Lukács. Nach der Wende rehabilitiert, wurde er Vorsitzender der Alternativen Enquetekommission, um seine Vorstellungen von der deutschen Einheit, für die er Zeit seines Lebens gekämpft hatte, zumindest teilweise zu verwirklichen. Am 15. März 1995 ist er in Berlin gestorben.

39,00 €*
Andrew Culp: Dark Deleuze
Laika Theorie Band 76 ISBN: 978-3-944233-79-6 Erschienen im März 2017 120 Seiten Ein revolutionärer Deleuze, der einer Welt der verpflichtenden Happiness, der dezentralisierten Kontrolle und der Überbewachung zugeneigt ist? Der französische Philosoph Gilles Deleuze ist als Denker der Kreation, der fröhlichen Affirmation und der Assemblagen bekannt. In Dark Deleuze argumentiert Andrew Culp, dass der ehemals radikale Kanon der Freude seine Widerstandskraft gegen die dumpfe Kontinuität des Präsens längst verloren hat. Konzepte, die einst geschaffen wurden, um den Kapitalismus zu besiegen, werden heute als Business-Mantras recycelt, die fröhlich und entspannt Slogans wie »Die Macht ist vertikal, das Potenzial ist horizontal!« affirmieren. Mit Dark Deleuze erobert Culp die vergessene Negativität des Denkers Deleuze zurück. Culp präsentiert sie als eine Serie von Unterschieden, die er in einer spielerischen Prosa erkundet. Mit der Erfindung eines untergründigen Netzwerkes, das Linien zur Konspirativität, Grausamkeit, dem Terror des Außen und der Scham, Mensch zu sein, zieht, wirbelt er die geläufigen Interpretationen wild durcheinander. Am Ende seiner Suche beschuldigt Culp Deleuze, einen fatalen Irrtum begangen zu haben: Weil er zu engagiert war, Gründe zu finden, um an diese Welt zu glauben, hat Deleuze es versäumt, uns mehr darüber zu erzählen, was an dieser Welt inakzeptabel ist. Um heute Kommunist zu sein, so Culp, müsse man wieder lernen, diese Welt zu hassen. Aus dem Amerikanischen von Achim Szepanski.   Andrew Culp lehrt als Phd an der University of Texas in Dallas. Seine theoretischen Schriften behandeln die Netzwerkkultur und das Nachleben der Antiglobalisierungsbewegung. Sie erscheinen in Zeitschriften wie boundary 2, angelaki, Radical Philosophy und parallax. Dark Deleuze ist sein erstes Buch und bisher in englischer, spanischer und japanischer Sprache erschienen. Die Originalausgabe kam 2016 unter dem Titel Dark Deleuze bei University of Minesota Press heraus.

11,00 €*
Angela Davis
Angela DavisBibliothek des Widerstands Band 2     ISBN 978-3-942281-71-3 Erschienen März 2010 120 Seiten Sie ist Philosophin, Wissenschaftlerin, Schriftstellerin – vor allem aber ist Angela Davis die wohl  bekannteste Aktivistin der US-amerikanischen Black-Power-Bewegung. Ihr Kampf für die Rechte insbesondere schwarzer politischer Gefangener in den USA machte sie Anfang der Siebziger Jahre zur Symbolfigur. Damals setzte sich Angela Davis für die „Soledad Brothers“ ein, eine Gruppe von drei schwarzen Häftlingen in Kalifornien, die der Black Panther Party angehörten und wegen des Mordes an einem weißen Wärter angeklagt wurden. Im August 1970 versuchte Jonathan Jackson, der jüngere Bruder des Soledad Brothers George Jackson, die drei Angeklagten aus dem Gerichtssaal von Marin County zu befreien. Der Befreiungsversuch endete in einem Schusswechsel, bei dem vier Menschen starben, unter ihnen Jonathan Jackson. Weil Jacksons Waffe auf ihren Namen registriert war, wurde Angela Davis in der Folge unter anderem des Mordes beschuldigt. Davis landet auf der Liste der „zehn gefährlichsten Verbrecher“ der USA und nach vergeblicher Flucht in Untersuchungshaft. Von 1970 bis 1972 saß sie im Gefängnis. Wegen „Unterstützung des Terrorismus“ drohte ihr die Todesstrafe. Weltweite Protestaktionen für ihre Freilassung kritisierten das amerikanische Rechtssystem als rassistisch und antikommunistisch. 1972 wird Angela Davis von allen Anklagepunkten freigesprochen. Angela Davis studierte in den Sechziger Jahren erst Französisch, dann Philosophie und Soziologie, unter anderem bei Herbert Marcuse an der Brandeis University in Massachussetts, an der Sorbonne in Paris sowie in Frankfurt bei Adorno, Horkheimer und Habermas. Sie hat sich wissenschaftlich insbesondere mit Fragen des Feminismus, des Klassenkampfes und der Stellung der schwarzer Frauen in Kultur und Politik beschäftigt. In den Achtziger Jahren kandidierte Angela Davis zweimal für die US-amerikanische Kommunistische Partei für das Amt der Vize-Präsidentin der USA. Heute ist Angela Davis emeritierte Professorin am History of Consciousness-Department der University of California, Santa Cruz, und weiterhin eine prominente Kritikerin des amerikanischen Justizsystems. Die Bürgerrechtsbewegung in den USA von 1954-64; eine Kurzbiografie von Angela Davis; George Jackson und die Soledad Brothers; historische Texte von George Jackson und Angela Davis – in diesem zweiten Band der Bibliothek des Widerstands. Diesem Band liegen 2 Filme bei: Portrait of a RevolutionaryUSA 1972, 60 min. O.m.U. Regie: Yolande du Luart Angela Davis – Eine Legende lebtBRD 1998, 79 min. Regie: Christel Priemer, Ingeborg Weber

24,90 €*
Asa Winstanley/Frank Barat (Hg.): Russell Tribunal Palästina
 Russell Tribunal Palästina       ISBN: 978-3-942281-07-2 Erschienen Oktober 2011 704 Seiten Die Russell Peace Foundation wurde 1963 nach einjähriger Vorbereitung gegründet, um der Arbeit Bertrand Russells für Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit eine institutionelle Basis zu geben. Drei Jahre später fand das erste Internationale Russell-Tribunal zur Untersuchung amerikanischer Kriegsverbrechen in Vietnam statt. Verantwortliche Initiatoren waren Bertrand Russell, Jean-Paul Sartre, Wolfgang Abendroth, Günther Anders, James Baldwin, Julio Cortázar, Tariq Ali und Peter Weiss, um nur einige zu nennen.  Das Russell-Tribunal entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer internationalen Institution zur Untersuchung von Kriegsverbrechen und Verstößen gegen Men schenrechte. Nach den Tribunalen zu Vietnam, Berufsverboten in Deutschland, der Situation nordamerikanischer Indianer, dem Pinochet-Putsch in Chile und den Kriegsverbrechen in Irak ist das Tribunal zu Palästina nun das sechste Internationale Russell-Tribunal. Das Russell-Tribunal zu Palästina ist eine internationale Nicht- Regierungsorganisation (NGO), die sich für die Ahndung von Völkerrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen vonseiten des Staates Israel gegenüber dem palästinensischen Volk einsetzt. Dieses sechste Internationale Russell-Tribunal wurde im März 2009 als Reaktion auf die israelische Militärintervention in Gaza initiiert und lehnt sich in seiner Arbeitsweise und Zielsetzung an das erste Russell-Tribunal zur Untersuchung amerikanischer Kriegsverbrechen in Vietnam an. Die Komiteegründer Ken Coates † (Vorsitzender der Russell Peace Foundation), Nurit Peled-Elhanan (Professorin an der Hebräischen Universität Jerusalem) und Leila Shalid (derzeitige palästinensische Europagesandte) leiten das Tribunal. Die Namensliste der Komiteemitglieder zur Unterstützung des Russell-Tribunals zu Palästina reicht von Andreas van Agt (ehemaliger holländischer Premierminister), Tariq Ali, Boutros Boutros-Ghali (ehemaliger Generalsekretär der UNO), Étienne Balibar, Russell Banks, Tony Benn, Breyten Breytenbach, Judith Butler, Ernesto Cardenal, Noam Chomsky, Julie Christie, Norman Finkelstein, Eduardo Galeano, Johan Galtung, Constantin Costa-Gavras, Neve Gordon, Jeff Halper, Naomi Klein, Felicia Langer, Mike Leigh, Ken Loach, Ilan Pappe, Vandana Shiva, Alice Walker, Betty Williams, Jody Williams bis zu Jean Ziegler und Howard Zinn. Dies ist ein kleiner Ausschnitt der internationalen Unterstützer, er zeigt jedoch, welch breites politisches Spektrum das Tribunal repräsentiert. Das erste Tribunal tagte vom 1. Bis 3. März 2010 in Barcelona, die zweite Sitzung fand vom 20. bis 22. November 2010 in London statt. Weitere werden in Südafrika und den USA folgen.   Der Laika-Verlag veröffentlicht in Zusammenarbeit mit der Russell Peace Foundation und dem englischen Verlag Pluto Press die Ergebnisse des Russell-Tribunals zu Palästina. Mit Texten von Asa Winstanley, Frank Barat und Alice Walker

39,90 €*
Assata Shakur: Assata. Eine Autobiografie
Assata Shakur: Assata. Eine AutobiografieISBN: 978-3-944233-78-9 Erschienen im März 2017 368 Seiten Die mitreißende Autobiografie der Black-Panther-Aktivistin in neuer Übersetzung. Assata Shakur, Mitglied der Black Panther Party und Mitbegründerin der Black Liberation Army, erzählt in ihrer Autobiografie mit kraft voller, authentischer Sti mme vom tief verwurzelten Rassismus in den USA und vom Aufbruch der militanten schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den 1960er- und 1970er-Jahren. Sie zeichnet ein bewegendes Bild ihrer Kindheit bei den Großeltern im South Carolina der frühen 1950er-Jahre und ihrer Jugend in den Straßen der Bronx, berichtet detailliert über ihre Zeit im Gefängnis und über die rassistische Struktur des US-amerikanischen Justizsystems. In den Text eingestreut sind Gedichte Assata Shakurs, die erahnen lassen, was es bedeutet, schwarz, Frau und Revolutionärin zu sein. Assata Shakur schreibt eine Geschichte der rassisti schen Gewalt im Amerika der 1960er- und 1970er-Jahre und des Kampfes der militanten Befreiungsbewegungen gegen diese Gewalt. Sie zeigt, wie diese Kämpfe die amerikanische Politik mitgestaltet haben, rückt aber auch in den Fokus, wie erschreckend alltäglich die Gewalt von Polizei, Justiz und Erziehungssystem gegenüber der Black Community überall auf der Welt auch heute noch ist. »Sie spricht zu uns allen«, heißt es im Vorwort von Angela Davis, »und ihre Worte erinnern uns daran, dass, wie Walter Benjamin einst bemerkte, nur um der Hoff nungslosen willen uns die Hoffnung gegeben ist.« Aus dem Amerikanischen von Jutta Nickel Assata Olugbala Shakur (geboren am 16. Juli 1947 als Joanne Deborah Byron in New York City) zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten AktivistInnen der afroamerikanischen Befreiungsbewegungen der 1960er- und 1970er-Jahre. Von 1971 bis 1973 wurde sie wegen verschiedener Straftaten landesweit polizeilich gesucht und geriet im Mai 1973 bei einer Fahrzeugkontrolle in einen Schusswechsel mit der Polizei, bei der Zayd Malik Shakur sowie der weiße Polizist Werner Foerster getötet wurden. Sie selbst überlebte schwer verletzt. 1977 wurde sie trotz dürftiger Beweise unter anderem wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, am 2. November 1979 mithilfe der Black Liberation Army aus dem Gefängnis befreit. Am 2. Mai 2005 wurde sie vom FBI als inneramerikanische Terroristin eingestuft, 2013 als erste Frau auf die Liste der meistgesuchten TerroristInnen gesetzt. Das auf sie ausgesetzte Kopfgeld beträgt 2 Mio $. Seit 1984 lebt Assata Shakur zurückgezogen auf Kuba, wo ihr politisches Asyl gewährt wurde. Im Zuge des im Dezember 2014 zwischen Kuba und den USA vereinbarten Normalisierungsprozesses verlangen die USA die Auslieferung von Assata Shakur, die bisher abgelehnt wird. Ihre Autobiografie erschien erstmals 1988. Zusammen mit Dhoruba bin Wahad und Mumia Abu-Jamal hat sie ein weiteres Buch veröffentlicht, Still Black, Still Strong. Survivors of the War Against Black Revolutionaries, das 1993 herauskam.

28,00 €*
Attac - Gipfelstürmer und Straßenkämpfer
Bibliothek des Widerstands Band 10       ISBN: 978-3-942281-79-9 Erschienen 2010 128 Seiten 1997 gründete Ignacio Ramonet in Frankreich Attac als Initiative für eine internationale Steuer zur Kontrolle der Finanzmärkte. Heute engagieren sich rund Hunderttausend Mitglieder in neunzig Ländern in der globalisierungskritischen Bewegung.   Attac hat sich mittlerweile zu einem Netzwerk aus Gewerkschaften, kirchlichen Basisgruppen und Teilen der Linken entwickelt, das sich gegen den Neoliberalismus engagiert und zu Themen wie Welthandel, Privatisierung oder Verschuldung sogenannter Entwicklungsländer arbeitet. Ein Blick auf die Aktivitäten und Strukturen von Attac von Werner Rätz (Mitinitiator von Attac Deutschland) und Jörg Bergstedt – in diesem zehnten Band der Bibliothek des Widerstands.   Diesem Band liegen 2 Filme bei: Gipfelstürmer und Straßenkämpfer – Attac gegen GlobalisierungD 2003, 90 min. Regie: Thomas Leif eviannaiveD 2005, 80 min. Regie: Verena Vargas

24,90 €*
Bahij Spiewak: Die Hölle von Gaza
Bahij Spiewak: Die Hölle von GazaEdition Provo Band 13 ISBN 978-3-944233-35-2 Erschienen Frühjahr 2015 152 Seiten 360 Quadratkilometer, 1.800.000 Menschen – das größte Gefängnis des Planeten. Doch damit nicht genug. In den vergangenen sechs Jahren hat die israelische Besatzungsmacht diesen schmalen Landstreifen zweimal angegriffen, Tausende Tote stehen im Ergebnis.  Der Zynismus der Netanjahu-Regierung wird nicht zuletzt daran deutlich, dass die Bevölkerung Gazas jeweils Minuten vor den Flächenbombardements gewarnt wurde, um »sich in Sicherheit zu bringen«. Wohin aber sollen Tausende vonMenschen fliehen, die man eingesperrt hat? Mit Recht bezeichnete der palästinensische Präsident Abbas den jüngsten Angriff Israels vor der UNO als Kriegsverbrechen und Völkermord. Zweidrittel der Opfer der Intervention vom Frühsommer 2014 waren Frauen und Kinder, die mehr als 12.000 Schwerverletztenkonnten zum größten Teil nicht medizinisch versorgt werden,weil Israel auch gezielt Krankenhäuser bombardierte. Dieser Teil Palästinas ist zur sprichwörtlichen Hölle auf Erden geworden. Bahij Spiewaks Report ist ein erschütterndes Dokument des Leidens und des Grauens.   Dr. phil. Bahij Spiewak wurde 1953 in Nablus/Palästina geboren. Er studierte Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Arabistik und promovierte 2011 mit der Dissertation "Die Prinzipiengemeinschaft der Europäischen Union und die Frage des Wertetransfers". Seine Forschungsschwerpunkte sind der Nahe Osten und der arabisch-israelische Konflikt sowie Fragen der europäischen Integration.

11,90 €*
Bambule (Hg.): Das Prinzip Solidarität - Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD I
 Das Prinzip Solidarität - Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD I       ISBN: 978-3-942281-33-1 Erschienen 2013 400 Seiten Im Hans-Litten-Archiv online: Archiv aller Zeitungen der Roten Hilfen ab 1970 In den 70er Jahren gab es in der Bundesrepublik und Westberlin etwa hundert Gruppen der Roten Hilfe. Als engagierter Teil einer linksradikalen Fundamentalopposition organisierten sie Teach-ins, medizinische Hilfe und Demonstrationen, studierten das Mietrecht, besuchten Gefangene in den Knästen, schickten ihnen Pakete und besetzten Häuser.  Sie setzen sich mit der Geschichte der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik auseinander, mit der Polizei und den von der Polizei Erschossenen, mit den gefangenen Tupamaros und mit denen der RAF. Die Rote Hilfe versuchte, an einem zentralen Punkt etwas zu integrieren, was dabei war, auseinander zu streben. Zwischen den Roten Hilfen und den politischen Organisationen ihrer Zeit – der RAF und den anderen bewaffneten Gruppen sowie den beiden maoistischen Parteien KPD/ML und KPD/AO – gab es eine Vielzahl von Debatten und Auseinandersetzungen. Sie gingen nicht immer glücklich aus. Es ist an der Zeit, auch diese Geschichte zu erzählen.

21,00 €*
Bambule (Hg.): Das Prinzip Solidarität - Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD II
Das Prinzip Solidarität - Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD II     ISBN: 978-3-942281-49-2 Erschienen 2013 368 Seiten  Im Hans-Litten-Archiv online: Archiv aller Zeitungen der Roten Hilfen ab 1970 In den 70er Jahren gab es in der Bundesrepublik und Westberlin etwa hundert Gruppen der Roten Hilfe. Als engagierter Teil einer linksradikalen Fundamentalopposition organisierten sie Teach-ins, medizinische Hilfe und Demonstrationen, studierten das Mietrecht, besuchten Gefangene in den Knästen, schickten ihnen Pakete und besetzten Häuser.  Sie setzen sich mit der Geschichte der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik auseinander, mit der Polizei und den von der Polizei Erschossenen, mit den gefangenen Tupamaros und mit denen der RAF. Die Rote Hilfe versuchte, an einem zentralen Punkt etwas zu integrieren, was dabei war, auseinander zu streben. Zwischen den Roten Hilfen und den politischen Organisationen ihrer Zeit – der RAF und den anderen bewaffneten Gruppen sowie den beiden maoistischen Parteien KPD/ML und KPD/AO – gab es eine Vielzahl von Debatten und Auseinandersetzungen. Sie gingen nicht immer glücklich aus. Es ist an der Zeit, auch diese Geschichte zu erzählen.

21,00 €*
Tipp
Bibliothek des Widerstands DVD Gesamtausgabe
Filmliste Bibliothek des WiderstandsBand 1: Der 2. Juni 1967Der 2. Juni 1967Regie: Thomas Giefer/Hans-Rüdiger Minow, BRD 1967, 50 Min.Der PolizeistaatsbesuchRegie: Roman Brodmann, BRD 1967, 56 Min.Aktuelle KameraNachrichtensendung der DDR, 3. Juni 1967 bis 9. Juli 1967, 16:30 Min Berichte zum Tod von Benno Ohnesorg, Demonstrationen in verschiedenen Städten in der BRD, Studentenversammlungen, Solidarität, Trauerfeier Berlin, Trauerkonvoi nach Hannover, Begräbnis HannoverSender Freies Berlin32 Min.3. Juni 1967 - Demo auf dem Gelände der FU8. Juni 1967 - Trauerfeier/Trauerzug für Benno Ohnesorg13. Juni 1967 - Studenten diskutieren Tod Benno Ohnesorg8. Juni 1967 - Abgeordnetenhaussitzung Tod Benno Ohnesorg7. Juni 1967 - TU-Trauerfeier/Pressekonferenz5. Juni 1967 - Situation Studenten/Pressekonferenz Senator Buesch 4. Juli 1968 - Ohnesorg - Kundgebung4. Juli 1967 - 1. Prozess gegen Karl Heinz Kurras/Freispruch4. Juli 1970 - 2. Prozess gegen Karl Heinz Kurras22. Dezember 1970 - Urteil im Kurras-ProzessBand 2: Angela DavisPortrait of a RevolutionaryRegie: Yolande DuLuart, USA 1972, ca. 60 Min., O.m.U.Angela Davis – Eine Legende lebtRegie: Christel Priemer und Ingeborg Weber, BRD 1998, ca. 79 Min.Band 3: Schrei im DezemberSchrei im DezemberRegie: Kostas Kolimenos, Griechenland 2009, ca. 48 Min, O.m.U.BelagerungRegie: Kostas Kolimenos, Griechenland 2010, ca. 24 Min, O.m.U.Band 4: KrawallKrawallRegie: Jürg Hassler Schweiz 1969, 65 Min.Band 5: Rebels with a CauseRebels with a CauseRegie: Helen Garvy, USA 2000, 109 Min, O.m.U.Band 6: Weather UndergroundThe Weather UndergroundRegie: Sam Green und Bill Siegel USA 2002, 92 min, O.m.U.UndergroundRegie: Emile de Antonio USA 1976, 87 Minuten, O.m.U.Band 7: Schlacht um ChileDie Schlacht um Chile - TrilogieDVD 1Teil 1 Aufstand der BourgeoisieChile/Kuba/Frankreich 1975, 90 Min.DVD 2Teil 2 Der Putsch Chile/Kuba/Frankreich 1976, 90 Min.Teil 3 Die Macht des VolkesRegie: Patricio Guzmán, Chile/Kuba/Frankreich 1979, 82 Min.Band 8: ....dass Du zwei Tage schweigst unter der Folter!...dass du zwei Tage schweigst unter der Folter!Regie: Frieder Wagner und Osvaldo Bayer, BRD 1991, 45 Min.Todesursache Schweigen.Regie: Frieder Wagner und Elvira Ochoa-Wagner, BRD 2003, 45 Min.Band 9: Panteón MilitarPanteón Militar – Kreuzzug gegen die SubversionRegie: Wolfgang Landgraeber, BRD/Argentinien 1991, 90 Min.Band 10: Attac GipfelstürmerGipfelstürmer und Straßenkämpfer – Attac gegen GlobalisierungRegie: Thomas Leif, Deutschland 2003, 45 Min.EviannaiveRegie: Verena Vargas, Deutschland 2005, 80 Min.Band 11: MIRCalle Santa FéRegie: Carmen Castillo, Frankreich/Belgien/Chile 2007, 163 Min.Band 12: Rudi DutschkeDVD 1Aufrecht gehenRegie: Helga Reidemeister, BRD 1988, 78 Min.Dutschke, Rudi, RebellRegie: Jürgen Miermeister, Deutschland, ZDF 1998, 36 Min.DVD 2Rudi Dutschke – Sein jüngstes Portrait Regie: Wolfgang Venohr, BRD, UFA 1968, 55 Min.Zu Protokoll, Rudi DutschkeGünter Gaus, BRD, SWF/SWR 1967, 41 Min.Band 13: Phoolan DeviDVD 1Phoolan Devi – Rebellion einer BanditinRegie: Mirjam Quinte, Pepe Danquart, Deutschland 1994, 80 Min.DVD 2Pink SarisRegie: Kim Longinott, GB/Indien 2010, 96 Min, O.m.U.Band 14: Mumia Abu JamalHinter diesen MauernRegie: Jule Burjes und Heike Kleffner, BRD 1996, 70 Min.In Prison My Whole LifeRegie: Marc Evans, USA 2007, 90 Min., O.m.U.Justice on TrialRegie: Kouross Esmaeli, USA 2011, 25 Min., O.m.U Sonderschnitt für die BIBLIOTHEK DES WIDERSTANDSBand 15: NelkenrevolutionDVD 1Scenes from the Class Struggle in Portugal Regie: Robert Kramer, USA/Portugal 1977, 85 Min., O.m.UDVD 2Viva Portugal!Regie: Christiane Gerhards, Serge July, Malte Rauch, Samuel Schirmbeck BRD/Portugal 1974/1975, 108 Min.Band 16: Mai 68DVD 1Mai 68 – Premiére PartieRegie: Gudie Lawaetz Frankreich 1974, 100 Min, O.m.U.Mai 68 – Deuxieme PartieRegie: Gudie Lawaetz Frankreich 1974, 90 Min, O.m.U.DVD 2Das ist nur der AnfangRegie: Claudia von Alemann, BRD/Frankreich 1968/69, 44 Min.Die Zukunft begann im MaiRegie: Malte Rauch, BRD/Frankreich 1971, 43 MinBand 17: Genua 2001DVD 1Carlo Giuliani, ragazzoRegie: Francesca Comencini und Luca Bigazzi, Italien 2002, 62 Min, O.m.U.Gipfelstürmer - Die blutigen Tage von GenuaRegie: Michael Busse und Maria-Rosa Bobbi, Deutschland 2002, 45 Min. Lizenziert durch die WDRmediagroup licensing GmbHpubliXtheatrecaravan.movRegie: filmcollective Boeck/Goessler/Olger, No Nation 2002, 35 Min.DVD 2Un mondo diverso é possibile (Eine andere Welt ist möglich)Regie: Francesco Maselli und Genova Social Forum Italien 2001, 62 Min., O.m.U.OP Genova 2001Realisiert von Genova Legal Forum, Italien 2007, 43 Min., O.m.U.Genova 11/06Regie: Lisbeth Kovacic, No Nation 2011, 12 Min.Band 18: Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv IDVD 1Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv Regie: Nina Gladitz, BRD 1976, 103 Min.S‘WeschpenäschtRegiekollektiv: Medienwerkstatt Freiburg, Die Chronik von Wyhl 1972 bis 1982, BRD 1982, 112 Min.DVD 2Im Norden, da gibt es ein schönes LandRegie: Heinz Harmstorf, Manfred Bannenberg, Bernd Westphal, BRD 1977, 95 Min.SpaltprozesseRegie: Claus Strigel, Bertram Verhaag, BRD 1987, 95 Min.Band 19: Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv IIDVD 1Brokdorf – wie alles anfingRegie: Initiative Fortschrittlicher Filmemacher Hamburg, Pit Schröder, BRD Siebziger Jahre, 13 Min.Wehrt Euch – BrokdorfRegie: mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V., D 2004, 42 Min.Rückblende – Marsch auf BrokdorfRegie: Anne Roerkohl, WDR Produktion, D 1996, 15 Min.Und bist du nicht willig so brauch ich GewaltRegie: mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V., BRD 1976, 22 Min.Vorsicht LebensgefahrRegie: mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V. (+ Filmaufnahmen anderer Hamburger Medienzentren), BRD 1986, 30 Min.Brokdorf – ein zweites Wyhl?Regie: Karsten Biehl, Eberhard Hollweg, BRD, NDR Produktion 1976, 29 Min.DVD 2Die Schlacht, die nicht geschlagen wurdeRegie: Stefan Aust, Karsten Biehl, Jürgen Drossart BRD, NDR Produktion 1977, 43 Min.Wackersdorf – Ein MythosRegie: Medienwerkstatt Franken e.V., D 1996, 24 Min.18 Tage freies WackerlandRegie: Medienwerkstatt Franken e.V., BRD 1986, 32 Min.ZaunkämpfeRegie: Medienwerkstatt Franken e.V., BRD 1986, 38 Min.Schreckgespenst WAARegie: Medienwerkstatt Franken e.V., D 2006, 25 Min.WAA-SchlachtenRegie: Markus Dorfmüller BRD 1986, BRD 1986, 10 Min.DVD 3Das achte GebotRegie: Bertram Verhaag, Claus Strigel, D 1991, 95 Min.HalbwertszeitenRegie: Irina Kosean, D 2006, 80 Min.DVD 4RestrisikoRegie: Bertram Verhaag, Claus Strigel, BRD 1989, 93 Min.Freiheit stirbt mit SicherheitRegie: Horst Herz 1990, 90 Min.DVD 5Die wilden Männer von Wackersdorf Regie: Markus Dorfmüller, BRD 1985, 3 Min.Grohnde 19. März 1977Regie: Fritz Poppenberg, BRD 1977, 13 Min.Ich fühlte mich wie in einem fremden LandRegie: Annegret Fricke, Michael Meert, BRD 1981, 87 Min.Zwei Kühltürme für ein HallelujahRegie: Gunnar Jütte, BRD 1977, 31 Min.DVD 6Atomkraft – Nein Danke!Regie: Ulrich Fiedler, Birthe Jessen, NDR Produktion, D 1995, 43 Min.NahtstellenRegie Michael Meert BRD 1984, 60 min.WAA – Das ist eine PlatzbesetzungRegie: No Name Production, CP Infoladen München, BRD 1985, 30 Min.Band 21: Häuserkampf IDVD 1Hausbesetzungen – Folgen eines unsozialen BodenrechtsLizensiert durch HR Media, BRD 1973, 29 Min.Hessenschau v. 1.11.73 – HausräumungLizensiert durch HR MediaHessenjournal v. 29.3.73 – HausbesetzungLizensiert durch HR MediaZüri bränntRegiekollektiv Videoladen Zürich, CH 1980, 100 Min.Weg von der StraßeProduktion: Stattkino Berlin e.V., D 1996, 50 Min.DVD 2Wir geben unserer Zukunft ein ZuhauseVideogruppe Komm, Medienladen e.V., BRD 1989, 50 Min.Die Geschichte des DreisamecksRegiekollektiv Medienwerkstatt Freiburg, BRD 1979, 41 Min.Freiburg – PolizeiburgRegiekollektiv Medienwerkstatt Freiburg, BRD 1980, 40 Min.DVD 3Nachrichten über eine VeränderungRegiekollektiv Medienwerkstatt Freiburg,(D. Danquart/P. Danquart/M. Quinte/B. Rotermund/W. Schlömer),BRD 1981, 55 Min.Passt bloß aufRegiekollektiv Medienwerkstatt Freiburg,(D. Danquart/P.Danquart/S. Krass/M. Quinte/B. Rotermund/M. Schlömer/W. Stickel), BRD 1982, 75 Min.Das ist unser HausLizensiert durch die WDR mediagroup Licensing GmbH, BRD 1973, 45 Min.Band 22: Häuserkampf IIDVD 1 HafenstraßeRegie: Renée Verdan | Hans-Peter Weymar, BRD 1986–1987, 20 Min.MabuseRegie: Renée Verdan, BRD 1984, 6 Min.Selbst das kleinste LichtProduktion: mpz Hamburg, D 1990, 60 Min.Zwischen Dachziegeln und PflasterstrandProduktion: mpz Hamburg, BRD 1985, 55 Min.Die Augen schließenProduktion: mpz Hamburg, BRD 1986, 3 Min.DVD 2Irgendwie, irgendwo, irgendwann (Zusammenschnitt Hafenstraße) Produktion: mpz Hamburg, BRD 1988 – 1989, 95 Min.Terrible Houses in DangerProduktion: mpz Hamburg, BRD 1985, 45 Min.Die Bespielung eines ViertelsRegie: Jessica Wiechmann, D 2012, 31 Min.Band 23: Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv IIIDVD 1Albtraum AtommüllRegie: Eric Guéret, Frankreich 2009, Arte France/Bonne Pioche, 98 Min.Das Uran gehört der RegenbogenschlangeRegie: Nina Gladitz, BRD/Australien 1979, 44 Min.DVD 2Strahlende ZukunftRegie: Susanne Beyeler/Andreas Soschynski,Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen BRD 1977–79, 116 Min.Und keiner weiß warumRegie: Barbara Dickmann/Angelica Fell, Cinemediafilm GmbH und Co. KG, D 2012, 104 Min.Band 24: Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv IVDVD 1Die Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mann feyndt wird Regie: Wendländische Filmkooperative, BRD 1979, 126 Min.DVD 2Der Traum von einer SacheRegie: Wendländische Filmkooperative, BRD 1981, 108 Min.Dass wir niemals dagewesen sein werdenRegie: Wendländische Filmkooperative, D 1993, 37 Min.DVD 3ZwischenzeitRegie: Wendländische Filmkooperative, BRD 1985, 119 Min.Haut ab!Regie: Wendländische Filmkooperative, D 1997, 54 Min.Band 27: Geschichte wird gemachtDVD 1Im Herbst der BestieRegie: autofocus Videowerkstatt e.V., BRD 1989, 120 Min.Un Paso MásRegie: AK Kraak Videokollektiv, D 1996, 30 Min.Highway WTORegie: AK Kraak Videokollektiv, D 1998, 32 Min.This Is What Democracy Looks LikeRegie: Rick Rowley, Jill Freidberg, USA 1999, 69 Min.DVD 2TRY AND ERROR: Cologne 99 – »strategies« against global summitsRegie: AK Kraak Videokollektiv, D 1999, 30 Min.Love, Peace & PetrolbombsRegie: AK Kraak Videokollektiv, D 2000, 35 Min.Prag, IWF und Weltbank Widerstand 2000Regie: kanalB, D 2000, 30 Min.Black Block (Genua 2001)Regie: Carlo A. Bachschmidt, I 2011, 77 Min.Genova 2001Regie: kanalB, D 2001, 29 Min.Argentinien 2002Regie: kanalB, D 2002, 60 Min.DVD 3The Fourth World WarRegie: Rick Rowley, Jill Freidberg, USA 2003, 76 Min.Das war der Gipfel!Regie: Martin Keßler, D 2007, 90 Min.»Handel macht Klima«-KarawaneRegie: Heiko Thiele, Jürgen Kraus, D 2010, 75 Min.Band 28: Salvador Allende und die Unidad PopularDVD 1Interview mit AllendeRegie: Saul Landau, Chile 1971, 31 Min.Salvador AllendeRegie: Patricio Guzmán, Chile/Frankreich 2004, 100 Min.Wenn das Volk erwachtRegie: Kollektiv 73, Chile 1973, 57 Min.DVD 2Der letzte Tag des Salvador AllendeRegie: Michael Trabitzsch, Deutschland 2004, 76 Min.Chile – Der Kampf geht weiterRegie: Elfriede Irrall, Chile/BRD 1973/74, 48 Min.Final ImageRegie: Andrés Habegger, Argentinien 2008, 93 Min.Band 29: Diktatur und Widerstand in ChileDVD 1Chile – Hartnäckige ErinnerungRegie: Patricio Guzmán, Frankreich/Kanada/Chile 1997, 56 Min.Der Krieg der MumienRegie: Walter Heynowski, Gerhard Scheumann, DDR 1974, 90 Min.Ich war, ich bin, ich werde seinRegie: Walter Heynowski, Gerhard Scheumann, DDR 1974, 77 Min.DVD 2El golpe blanco – Der weiße PutschRegie: Walter Heynowski, Gerhard Scheumann, DDR 1975, 68 Min.Eine Minute Dunkel macht uns nicht blindRegie: Walter Heynowski, Gerhard Scheumann, DDR 1976, 66 Min.Die Toten schweigen nichtRegie: Walter Heynowski, Gerhard Scheumann, DDR 1978, 73 Min.Band 30: Postdiktatur und soziale Kämpfe in ChileDVD 1Nostalgia de la Luz – Nostalgie des LichtsRegie: Patricio Guzmán, Frankreich/Chile/Deutschland 2010, 90 Min.Special CircumstancesRegie: Marianne Teleki, Chile/USA 2006, 72 Min.Chile, ich rufe deinen Namen nicht vergebensRegie: Collectivo Cine-Ojo, Chile 1983, 82 Min.DVD 2Der Fall PinochetRegie: Patricio Guzmán, Frankreich/Belgien/Spanien 2001, 109 Min.Im Feuer bestandenRegie: Walter Heynowski, Gerhard Scheumann, DDR 1978, 73 Min.Band 31: Verdeckter Bürgerkrieg und Klassenkampf in Italien IDVD 11960 I Ribelli – 1960 Die RebellenRegie: Mimmo Calopresti, I 2010, 40 Min., O.m.U.Scioperi a Torino – Streiks in TurinRegie: Carla und Paolo Gobetti, I 1962, 32 Min., O.m.U.Fata MorganaRegie: Lino del Fra, I 1962, 11 Min., O.m.U.DVD 2La via sicura – Der sichere WegRegie: Presse- und Propagandakommission der PCI, I 1964, 24 Min.Apollon, una Fabbrica occupata – Apollon, eine besetzte FabrikRegie: Ugo Gregoretti, I 1969, 66 Min., O.m.U.Lotte alla Rhodiatoce di Pallanza – Kämpfe bei Rhodiatoce in PallanzaRegie: Militantes Kino-Kollektiv Turin, I 1969, 19 Min., O.m.U.La fabbrica aperta – Die offene FabrikRegie: Militantes Kino- Kollektiv Turin, I 1971, 29 Min.Band 32: Verdeckter Bürgerkrieg und Klassenkampf in Italien IIDVD 1Come favolosi fuochi d’artificio – Wie ein fabelhaftes FeuerwerkRegie: Lino Del Fra, I 1967, s/w, 30 Min., O.m.U.In cerca del sessantotto. Tracce e indizi(Auf der Suche nach Achtundsechzig. Spuren und Indizien)Regie: Giuseppe Bertolucci, I 1996, s/w und Farbe, 74 Min., O.m.U.Della conoscenza – über das BewusstseinRegie: Alessandra Bocchetti, I 1968, s/w und Farbe, 34 Min., O.m.U.Cinegiornale del Movimento Studentesco n. 1 (Wochenschau der Studentenbewegung Nr. 1)Regie: Movimento Studentesco, I 1968, s/w, 43 Min., O.m.U.Perché Viareggio - Warum Viareggio?Regie: Movimento Studentesco, I 1969, s/w, 44 Min., O.m.U.DVD 2Contratto – VertragRegie: Ugo Gregoretti, I 1970, s/w und Farbe, 76 Min., O.m.U.12 Dicembre – Der 12. DezemberRegie: Giovanni Bonfanti, Pier Paolo Pasolini, I 1972, s/w, 140 Min., O.m.U. (restauriert vom Laika-Verlag und der Cineteca di Bologna)Ipotesi sulla morte di G. Pinelli – Hypothesen über den Tod des G. PinelliRegie: Elio Petri, I 1970, s/w, 13 Min., O.m.U.

149,00 €*
Boris Kagarlitzki: Die Revolte der Mittelklasse
Laika Theorie Band 30 ISBN 978-3-942281-42-3 Erschienen Oktober 2013 248 Seiten Trotz zunehmender ökonomischer Krisen ist das klassische Industrieproletariat im Westen nicht die Hauptkraft des Widerstands gegen den Neoliberalismus. Mehr noch: Die Arbeiter sind derzeit vor allem darum bemüht, ihre Arbeitsplätze zu erhalten und sich gegen Zeit- und Leiharbeiter abzugrenzen. Aber das traditionelle gesellschaftliche Gefüge rutscht weg.  Die untere Mittelschicht wird zunehmend prekarisiert; hochqualifizierte Arbeitskräfte der wissenschaftlich-technischen Intelligenz sehen sich heute mit zunehmender sozialer Deklassierung konfrontiert. Sowohl Globalisierungsproteste als auch die Occupy-Bewegung sind Ausdruck einer Revolte des Mittelstands gegen die Auflösung ihrer bisherigen gesellschaftlichen Stellung. Ob diese Protestbewegungen allerdings jemals zu einer wirklich systemsprengenden Kraft werden, ist fraglich, solange sie sich einem organisierten Widerstand verweigern. Wie können sich die drei großen gesellschaftlichen Gruppen – das verbliebene Industrieproletariat, der prekarisierte Mittelstand und die bereits marginalisierten Randgruppen – politisch und organisatorisch so entwickeln, dass sie im marxschen Sinne von der Klasse an sich zur Klasse für sich werden – und damit die Grundlage einer neuen Gesellschaft setzen können?   Boris Kagarlitzki, geboren 1958 in Moskau, gehört zu den einflussreichsten marxistischen Theoretikern im heutigen Russland. Mitte der siebziger Jahre studierte er am staatlichen Institut für Dramatische Kunst (GITIS), wurde jedoch wegen seiner Beteiligung an der linken Samisdat-Zeitschrift Levy Povorot (Linke Politik) zwangsrelegiert und 1982 verhaftet. Nach seiner Haftentlassung Ende 1983 setzte er sein Studium fort, das er fünf Jahre später abschloss. 1990 wurde er als Kandidat der Sozialistischen Partei in den Moskauer Stadtsowjet gewählt. Mit Gleichgesinnten gründete er 1992 die Arbeitspartei, eine radikale trotzkistische Gruppe. Diese politische Aktivität sowie seine Opposition gegen Jelzin führten im Oktober 1993 zu seiner erneuten Verhaftung. Internationale Proteste verhalfen wenig später zu seiner Freilassung. Von 1994 bis 2002 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Vergleichende Politische Studien der Russischen Akademie der Wissenschaften. Nach seiner Promotion lehrte er Politische Wissenschaften an der Moskauer Staats-Universität und Soziologie an der Russischen Akademie der Wissenschaften. Seit zehn Jahren leitet Kagarlitzki das Institut für Globalisierungsstudien und soziale Bewegungen in Moskau.

21,00 €*
Bruno Bosteels: Alain Badiou – Werdegang eines Streitbaren
Laika Theorie Band 8 ISBN 978-3-942281-98-0 Erschienen April 2012 192 Seiten Bruno Bosteels, Professor für vergleichende lateinamerikanische Literatur an der Cornell-Universität in New York setzt sich in diesem Band mit der Philosophie Alain Badious auseinander, der heute als einer der wichtigsten zeitgenössischen französischen Denker gilt. Bosteels analysiert Badious intellektuelle Wurzeln – unter anderem Althusser und Lacan – und zeigt darüber hinaus die engen intellektuellen Verbindungslinien mit Gilles Deleuze, Slavoj Žižek, Daniel Bensaïd und Judith Butler. Bemerkenswert ist Bosteels Badiou-Lektüre, weil sie gegen den Strom des mittlerweile vorherrschenden Bildes schwimmt, wonach Badiou eine dogmatische, selbstherrliche, absolutistische oder mystische Figur sei, die das Ereignis als radikalen Schnitt oder reinen Anfang präsentiere. Zudem widerspricht sie jener Lesart, die im Ereignis nur eine kaum säkularisierte Version der Gnade oder des Wunders sieht. Bosteels mobilisiert für diesen Zweck nicht nur alle bedeutsamen Texte Badious, besonders das bisher noch nicht ins Deutsche übersetzte Frühwerk Théorie du sujet(Theorie des Subjekts), sondern auch einen Großteil der Denker dessen Generation. So findet der Leser in Bosteels philosophischer Biographie eine beständige Auseinandersetzung mit den »Meistern« Badious, vor allem Louis Althusser und Jacques Lacan, aber auch mit oftmals befreundeten Gesprächspartnern, von Gilles Deleuze über Daniel Bensaïd und Judith Butler bis hin zu Žižek. 

19,90 €*
Bruno Bosteels: Die Aktualität des Kommunismus
Laika Theorie Band 35     ISBN 978-3-942281-62-1 Erschienen August 2014 ca. 200 Seiten »… wenn die Geschichte sich in einer rückläufigen Entwicklung befindet, verschwindet die Politik – nicht, um es klar zu sagen, die parlamentarische und administrative Politik, sondern Politik als die strategische Antizipation des Tages danach«, schrieb Daniel Bensaïd kurz vor seinem Tod zu der Krise der Linken zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Angesichts der Krise des Neoliberalismus erwacht nicht nur in akademischen Kreisen das Interesse an Idee und möglicher Praxis des Kommunismus neu. Gibt es eine Möglichkeit, den Kommunismus als Idee, Hypothese, Bewegung zu formulieren, ohne postwendend mit den Zeugnissen seines »Scheiterns« konfrontiert zu werden? Bruno Bosteels unternimmt es, diese Perspektive zu entwickeln. Er bezieht sich dabei auf Marx’ Die Deutsche Ideologie: »Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt.« Bosteels formuliert dabei kein Rezeptbuch praktischer Handlungsanleitung, sondern lenkt den Leser durch Fragestellungen zu einem dialektischen Denken, aus dem nicht nur die Aktualität, sondern darüber hinaus die Notwendigkeit des Kommunismus folgt.   Bruno Bosteels, Professor für Romanistik, lehrt heute an der Cornell University in Ithaca/New York. Zuvor war er Dozent für romanische Sprachen und Literatur an der Universität von Pennsylvania, für romanische Philologie an der Katholieke Universiteit Leuven, Belgien, und Assistenz-Professor an der Harvard University und an der Columbia University. Bosteels ist Übersetzer von Alain Badious Arbeiten ins Englische, darunter Theory of the Subject und Can Politics Be Thought? Zu seinen Arbeiten gehören Essays über Kierkegaard, Nietzsche und Lacan. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die moderne lateinamerikanische Literatur und Kultur sowie die zeitgenössische europäische Philosophie und Politische Theorie. Sein Forschungsgebiet umfasst die Bereiche Kunst, Literatur, Theorie und Kartographie, die radikalen Bewegungen der sechziger und siebziger Jahre, Dekadenz, Dandytum und Anarchie an der Wende zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert.

19,90 €*
Carolin Amlinger: Die verkehrte Wahrheit
Laika Theorie Band 32 ISBN 978-3-942281-63-8 Erschienen August 2014 192 Seiten Der postmoderne Diskurs um die kulturelle Logik des Spätkapitalismus scheint zu erodieren: Autoren wie Slavoj Žižek und Alain Badiou setzen der postulierten Unmöglichkeit von Sinn im sozialen System positiv das Fundament der Wahrheit entgegen. Mit ihrer »Politik der Wahrheit« kommt es zu einer Renaissance von zwei Begriffen, die in der Philosophie des 21. Jahrhunderts bislang nur noch rudimentär eine Rolle spielten: Ideologie und Wahrheit. Damit schließt die gegenwärtige politische Philosophie an das zentrale Thema westlicher marxistischer Ideologietheorien an: Die Stabilität der modernen kapitalistischen Gesellschaft wird hier unter Rückgriff auf imaginäre Formen der »Verkehrung« im Bewusstsein der Beherrschten erklärt. Theorien des Ideologischen konstituieren damit aber auch immer schon ihr Gegenteil, in ihnen ist negativ der Begriff der Wahrheit aufgehoben: Indem Ideologietheorie die Zementierung herrschender Ordnungen durch das Verkennen der eigenen Existenzgrundlage begründet, ist implizit die Möglichkeit des Erkennens der realen Verhältnisse mitgedacht. In einer Rekonstruktion einschlägiger Diskurslinien des westlichen Marxismus soll in diesem Buch das Verhältnis von Ideologie und Wahrheit nachgezeichnet werden.   Carolin Amlinger (geb. 1984) ist Soziologin und Philosophin. Sie studierte Philosophie, Soziologie und Germanistik an der Universität Trier. Derzeit promoviert sie am Frankfurter Institut für Sozialforschung über die prekäre Arbeit von SchriftstellerInnen der Gegenwart und hofft, dass sie später selbst nicht als prekäre Schriftstellerin endet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind neben der kritischen Arbeitssoziologie und der Prekarisierung der Arbeitswelt auch Ideologietheorien des westlichen Marxismus – wäre sie Kulturwissenschaftlerin, würde sie außerdem Buffy – The Vampire Slayer nennen. Im LAIKA Verlag gibt sie gemeinsam mit Christian Baron die Reihe Marxist Pocket Books heraus.

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Chris Harman: Wer baute das siebentorige Theben - Gesamtausgabe der Bände 1 - 3
Wer baute das siebentorige Theben - Wie Menschen ihre Geschichte machenGesamtausgabe der Bände 1-3ISBN 978-3-944233-73-4Erschienen zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 20161020 Seiten Die von dem britischen Marxisten Chris Harman zur Jahrtausendwende verfasste Menschheitsgeschichte – beginnend mit den urkommunistischen Gesellschaften und der neolithischen Revolution bis zum Jahr 2000 fortschreitend – ist eine beeindruckende und zugängliche Erzählung über die Entstehung und die Bewegungen zur Überwindung von Klassengesellschaften.Es handelt sich im wahrsten Sinne um eine Weltgeschichte, in der Harman dem üblichen Eurozentrismus widersteht und den Bogen von Mesopotamien und Mesoamerika über Asien bis Europa spannt und gerade auch die Ähnlichkeit der jeweiligen Entwicklungen aufzeigt. Dies geschieht auf der Grundlage eines methodischen Ansatzes, der danach fragt, wie Gesellschaft durch das Zusammenwirken von technischer Entwicklung, neuen Formen der Arbeitsteilung, Klassenstrukturen und Klassenkämpfen geprägt wird.In Harmans Weltgeschichte sind nicht »große Männer« wie Könige, Staatsmänner, Religionsstifter oder Philosophen die Triebkräfte der Geschichte, sondern herrschende und beherrschte Klassen. All dies ist eingebettet in eine breite Ideen- und Kulturgeschichte, die das hinduistische Verbot des Verzehrs von Rindern wie die Kunst der Renaissance oder die Filme Charlie Chaplins einschließt. Aus dem Englischen von Rosemarie NünningChris Harman, geboren 1942, war aktives Mitglied der Socialist Workers Partyin Großbritannien und Herausgeber verschiedener Parteipublikationen. Er verfasste eine Vielzahl von Büchern, von denen auf Deutsch Die verlorene Revolution: Deutschland 1918–23, 1968 – Eine Welt in Aufruhrund Der Irrsinn der Marktwirtschaft erschienen. Er starb im Herbst 2009.

67,00 €*
Chris Harman: Wer baute das siebentorige Theben – Band 1: Frühzeit bis 17. Jahrhundert
Wer baute das siebentorige Theben - Wie Menschen ihre Geschichte machenBand 1: Frühzeit bis 17. JahrhundertErschienen zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 2016396 SeitenISBN 978-3-944233-37-6Die von dem britischen Marxisten Chris Harman zur Jahrtausendwende verfasste Menschheitsgeschichte – beginnend mit den urkommunistischen Gesellschaften und der neolithischen Revolution bis zum Jahr 2000 fortschreitend – ist eine beeindruckende und zugängliche Erzählung über die Entstehung und die Bewegungen zur Überwindung von Klassengesellschaften.Es handelt sich im wahrsten Sinne um eine Weltgeschichte, in der Harman dem üblichen Eurozentrismus widersteht und den Bogen von Mesopotamien und Mesoamerika über Asien bis Europa spannt und gerade auch die Ähnlichkeit der jeweiligen Entwicklungen aufzeigt. Dies geschieht auf der Grundlage eines methodischen Ansatzes, der danach fragt, wie Gesellschaft durch das Zusammenwirken von technischer Entwicklung, neuen Formen der Arbeitsteilung, Klassenstrukturen und Klassenkämpfen geprägt wird.In Harmans Weltgeschichte sind nicht »große Männer« wie Könige, Staatsmänner, Religionsstifter oder Philosophen die Triebkräfte der Geschichte, sondern herrschende und beherrschte Klassen. All dies ist eingebettet in eine breite Ideen- und Kulturgeschichte, die das hinduistische Verbot des Verzehrs von Rindern wie die Kunst der Renaissance oder die Filme Charlie Chaplins einschließt. Aus dem Englischen von Rosemarie NünningChris Harman, geboren 1942, war aktives Mitglied der Socialist Workers Partyin Großbritannien und Herausgeber verschiedener Parteipublikationen. Er verfasste eine Vielzahl von Büchern, von denen auf Deutsch Die verlorene Revolution: Deutschland 1918–23, 1968 – Eine Welt in Aufruhrund Der Irrsinn der Marktwirtschaft erschienen. Er starb im Herbst 2009.

28,00 €*