Wovon wir träumen müssen ...

Wovon wir träumen müssen ...

»Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Seine Arbeit
entsagt nicht, sie ist ins Gelingen verliebt statt ins Scheitern.
Hoffen, über dem Fürchten gelegen, ist weder passiv wie
dieses noch gar in ein Nichts gesperrt«, schreibt Ernst Bloch
in seinem Vorwort zu Das Prinzip Hoffnung. Angesichts des
von Francis Fukuyama verkündeten Endes der Geschichte
wird es umso dringlicher, eine neue soziale Utopie zu formulieren; der drohenden Barbarei das Modell einer neuen
Geschichte entgegenzusetzen.

Anlässlich des 130. Todestages von Karl Marx trafen sich
in der Universität Münster auf Einladung der Marx-Engels-

Stiftung, der Marx-Engels-Gesellschaft und der Tageszeitung junge Welt Wissenschaftler verschiedenster Fachgebiete, um Bedingungen und Möglichkeiten eines solchen
Entwurfs zu diskutieren. Angesichts der schwersten Wirtschaftskrise der letzten 80 Jahre lösten sich die Hymnen
von den blühenden Landschaften, vom Segen der herrschenden Ordnung in nichts auf. Der Kapitalismus ist nicht
die Ultima Ratio der menschlichen Geschichte, sondern
erst die Vorstufe zu einer wirklichen Geschichte der Menschen.

Hermann Kopp, geboren 1943 in Calw, studierte
Geschichte und Germanistik in München und Tübingen. Seit
1971 ist er Mitglied der DKP.
Wegen eines drohenden Berufsverbots war Kopp nach
dem Zweiten Staatsexamen als Lehrer an verschiedenen
Privatgymnasien tätig. Daneben war er Mitarbeiter in
der Redaktion von tendenzen – Zeitschrift für engagierte Kunst und einige Jahre Leiter des Damnitz-Verlags (kürbiskern,
tendenzen, Kleine Arbeiterbibliothek). 1988 studierte er an der Parteischule in Berlin/DDR, danach war er als Redakteur tätig. Von 1990–2003 war Hermann Kopp verantwortlicher Redakteur der
Marxistischen Blätter. Derzeit ist er Vorsitzender
der Marx-Engels-Stiftung.

14,90 €
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ISBN:
9783942281614
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