LAST SHIP HOME

LAST SHIP HOME
von Michael Weber

LAST SHIP HOME - Die Weltumsegelung der „Peter von Danzig“

Ein Film von Michael Weber und Christian Ebert

1973/74 : Kieler Studenten nehmen mit der "Peter von Danzig" an der ersten Regatta um die ganze Welt teil (Whitbread Round The World Race) - als einziges deutsches Schiff und als einziges Schiff ohne Motor. Stationen: Portsmouth - Kapstadt - Sydney - Rio - Portsmouth. Und als absolute Außenseiter - Hippies in Konkurrenz mit Marine-Eliten. Am Ziel, nach 8 Monaten, werden sie als "Best Loser" geehrt.

Der Film verwendet ausschließlich die damaligen (stummen) Super-8-Aufnahmen, die Tonspur erzählt das Abenteuer des dramatischen Rennens mit Auszügen aus dem Logbuch und literarischen Texten (Melville, Conrad, Michelet, Homer, Lenau) nach - die Euphorie, die dramatischen Stürme und Krisen, die Auseinandersetzungen und Spannungen an Bord, die Depression der Flauten - gesprochen von bekannten Schauspielern (C.Ljubek, C.Luser, T.Anzenhofer, O.Nägele, M. Weber, R. M. Kröger).

Michael Weber ist hauptberuflich Schauspieler (U.a. Thalia Theater Hamburg, Burgtheater Wien, Schauspielhaus Zürich, Schauspiel Bochum, Königliches Theater Kopenhagen, Schauspiel Köln, zur Zeit: Deutsches Schauspielhaus Hamburg - TV, Kino, Hörfunk), Regisseur und Autor (Roman "MARTHA" , Hamburg 2014). Daneben viele eigene Video- und Text-Projekte mit "Black Trash Productions". Er lebt mit seiner Familie in Hamburg.

Zur Homepage zum Film: https://lastshiphome.de/#dvd

Produktion: Black Trash Productions, Hamburg

Konzept/Regie: Michael Weber

Dramaturgische Beratung: Thomas Weber

Bildbearbeitung und Schnitt: Christian Ebert

Technische Realisation Ton: Katja Teubner, AudioSuite Köln

Sprecher: Thomas Anzenhofer, Ruth-Marie Kröger, Carlo Ljubek, Christoph Luser, Oliver Nägele, Jonathan Pointing, Michael Weber.

Musik: Dirk Raulf

LIEFERBAR AB DEM 15. Mai. 2018

Länge: ca. 63 Minuten.

FSK-Freigabe: 0

 

14 EUR + 3 EUR Versandkosten = 17 EUR

PRESSESTIMMEN:

»Langhaarige, Möwen und Wasser - Mit ›Last Ship home‹ bringt das Kino in der Pumpe einen Leckerbissen für Segelfans auf die Leinwand«
„Verblasste Farben und Bilder, die in Zeiten von FUll-HD eher unscharf wirken, geben „Last Ship home“ eine besondere Ästhetik“
Kieler Express, 27.01.2018 (kst)
 
»Die Crew und ihr Abenteuer auf dem Ozean stehen im Mittelpunkt. Im Vordergrund steht nicht der sportliche Wettbewerb sondern die Auseinanderset- zung mit den Höhen und Tiefen einer Extremerfahrung.«
Kieler Nachrichten, 18.01.2018 (pkr)
 
Auseinandersetzungen an Bord, die Stürme und die Flauten. … An der Endstation wurden die Kieler Seebären mit dem starken Durchhaltewille als ›Best Loser‹ geehrt.“
Rendsburger Tagespost, Helma Piper, Januar 2018
 
5 Filme, die Segler 2018 nicht verpassen sollten.
Großes Kino in Sicht: einhand in der Nordwestpassage, Langfahrt-Abenteuer im alten Boot oder auf Weltumsegelung beim ersten Whitbread Race – schauen Sie selbst:
Platz 3. Last Ship Home – mit dem "Peter von Danzig" um die Welt
„Die Weltumsegelung des "Peter von Danzig" beim ersten Whitbread Race 1973/74 ist Stoff des Dokumentarfilms von Schauspieler und Autor Michael Weber, dessen Bruder damals zur Crew zählte. Spannende Einblicke in das Rennen einer unbedarften Crew.“
Yacht online, Kristina Müller, 07.02.2018
 
 
Dieses kleine Wunder über die Weltumseglung eines Segelschiffes namens Peter von Danzig ist in diesem Jahr erstmals gezeigt worden und ab und an irgendwo zu sehen, dann, wenn Michael Weber Zeit hat. Denn er begleitet den Film. Es geht um das erste Whitbread Round the World Race 1973, bei dem von Portsmouth, Kapstadt, Sydney und Rio de Janeiro und zurück drei Segler ertranken. 19 Yachten beteiligten sich. Darunter die Peter von Danzig aus Kiel. Das einzige deutsche Boot im Rennen, das einzige ohne Motor. Die wüst zu Abenteuern entschlossene studentische Mannschaft war eher zufällig dabei.
Aber sie kam an. Nach 179 Tage und 15 Stunden, – 46 (!) Tage nach dem Sieger, auf dem 14. Platz – von 14 verbliebenen Schiffen. Mitglieder der Crew hielten ab und zu Momente dieser Seereise auf Super8 fest. Michael Weber hat die Spulen nach 30 Jahren beim Aufräumen gefunden. Sein Bruder gehörte zur Mannschaft. Es hat dann noch Jahre gedauert, bis die stumme Bilder-Collage stand; eine Tonspur ist dazugekommen. Weber und Kollegen vom Hamburger Schauspielhaus sprechen Texte dazu, aus Logbucheinträgen, Berichten der Segler und passender – das heißt in diesem NoBudget-Fall – gemeinfreier Literatur. 
Eine ungewöhnliche, eine sehens- und hörenswerte große Fahrt – im Kino  –  und ein Plädoyer dafür, sich endlich zu trauen, endlich „etwas“  zu riskieren … !
Aus dem Whitbread hat sich das „Volvo Ocean Race“ entwickelt, das gerade läuft. Da berichten mittlerweile „On-Board-Reporter“ direkt über das Internet.
„Schon beim nächsten oder übernächsten Ocean Race … soll es möglich sein, dass eine computergesteuerte Yacht an den Start geht, die jegliche Entscheidungen an Bord mit Hilfe Künstlicher Intelligenz ohne menschlichen Verstand oder Muskelkraft trifft.“
 
„Der Traum vom unendlichen Segeln. Eine Idee, die in ihrer Einmaligkeit und Verrücktheit für uns maßgeschneidert zu sein schien.
“Bei der ersten Segelregatta um die Welt, dem „Whitbread Round the World Race” von 1973 (heute „Volvo Ocean Race”), starteten die enthusiastischen Hippie-Studenten aus Kiel mit ihrer in die Jahre gekommenen Yacht „Peter von Danzig” als chancenlose Außenseiter. Nach acht Monaten auf hoher See gingen sie als letztes Schiff ins Ziel. Für LAST SHIP HOME hat Michael Weber, der jüngere Bruder eines Crew-Mitglieds, die stummen Super-8-Aufnahmen der Fahrt mit Logbucheinträgen, Reiseerinnerungen, literarischen Seefahrertexten und den großartigen Basssaxophon-Klängen von Dirk Raulf kongenial vertont. Eine einzigartige Erfahrung! 
FILMFESTIVAL: DOKFEST MÜNCHEN, Münchener Dokumentarfilmfestival Mai 2018, Christian Lösch
 
Abenteuer Weltumseglung: Fünf Kieler erinnern sich
So ein Rennen hat es zuvor noch nie gegeben: Im Spätsommer 1973 startete im britischen Portsmouth die erste Segelregatta um die ganze Welt überhaupt, das "Whitbread Round the World Race". 17 Teams waren am Start, darunter nur eines aus Deutschland: Eine Gruppe von Kieler Studenten hat sich mit dem einzigen Hochsee-Segelschiff des Akademischen Seglervereins für das Rennen angemeldet.
40 Jahre auf dem Buckel
„Viele der Konkurrenten haben sich extra für die strapaziöse Regatta nach dem neuesten Stand der Technik ein Schiff bauen lassen. Die Kieler "Peter von Danzig" dagegen ist Jahrgang 1936, hat also schon annähernd 40 Jahre auf dem Buckel. Britische Fachleute, die vor dem Start im Hafen von Portsmouth die teilnehmenden Schiffe betrachten, sind der Meinung, mit der alten Kiste könne die Kieler Crew das Rennen niemals bestehen. Aber es soll anders kommen.“
NDR.de, Thomas Kahlcke, 18.03.2018

 

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