Lewis Grassic Gibbon: Spartakus

Lewis Grassic Gibbon: Spartakus
Lewis Grassic Gibbon: Spartakus
von James Leslie Mitchell alias Lewis Grassic
Lewis Grassic Gibbon: Spartakus, 256 Seiten, 18,50 €
Den Roman Spartakus über den dritten großen Sklavenaufstand im Jahr 73 v. Chr. schrieb Lewis Grassic Gibbon 1933. Er stellt sich dabei in uneingeschränkter Solidarität, aber ohne heroische Überzeichnung, auf die Seite der Ausgebeuteten, Unterdrückten und Aufständischen gegen die Herrschenden, die am Ende barbarisch siegten: 71 v. Chr. schlugen diese mit großer Übermacht nach einer Reihe von Niederlagen den Sklavenaufstand mit 60.000 Toten blutig nieder. Die Überlebenden 6000 Sklaven wurden auf der Straße zwischen Capua und Rom gekreuzigt und als Trophäen ausgestellt. Neben der historischen Darstellung durchzieht den Roman die philosophische Frage, wie eine freie Gesellschaft aussehen könnte.
Gibbons Spartakus stand lange im Schatten des im Jahr 1951 veröffentlichten Romans von Howard Fast über den Sklavenaufstand, der später auch verfilmt wurde. Dabei gilt Gibbons Roman als ein Meisterwerk lebendiger Geschichtserzählung. Ihn auch einer deutschsprachigen Öffentlichkeit zugänglich zu machen, war längst überfällig.
 
 
Aus dem Englischen von Rosemarie Nünning
 
James Leslie Mitchell alias Lewis Grassic Gibbon wurde 1901 bei Auchterless in Schottland geboren. Er arbeitete als Reporter, trat in die Armee ein und lernte den Mittleren Osten, Indien und Ägypten kennen. Später wurde er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1935 sechzehn Bücher.
Mitchell war marxistischer Internationalist. 1917 beteiligte er sich an der Gründung des Aberdeener Sowjets. Mitchell ist vor allem bekannt für seine Romantrilogie A Scots Quair, auf Deutsch Ein schottisches Buch.
18,50 €
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ISBN:
978-3-944233-
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